1. Damen


TC-Frauen in Hessen wieder erstklassig

TV-Klein Krotzenburg  - Marburger TC 3:6

27.08.2018

 

Verhalten optimistisch reisten sie nach Klein-Krotzenburg, jubelnd fuhren sie zurück nach Marburg. Dass die Marburgerinnen das Endspiel um den Aufstieg in die Hessenliga so deutlich gewinnen würden, haben sie selber allenfalls erträumt.

 

Ausschlaggebend war, dass viele Spielerinnen in dieser entscheidenden Begegnung ihre Bestform abrufen konnten. Die Nummer eins, Eileen Aranas, dominierte die in Leistungsklassen höher eingestufte Darina Müller nach Belieben.

Die 1. Damen spielen wieder Hessenliga


Mit ihrem druckvollen Schlägen und den vielen eingestreuten Stopps brachte sie ihre Gegnerin schier zum Verzweifeln. 6:0 und 6:0 hieß es am Ende.

 

Nicht viel besser erging es der Schwester von Darina Müller. Marburgs Nummer zwei, Stanislava Hrozenska, hatte  Charlene Müller mit platzierten Schlägen ständig unter Kontrolle und gewann 6:1, 6:1.  Lenka Nemeckova ließ Josefine Kaufholt ein ums andere Mal ins Leere laufen und erreichte mit 6:0 und 6:0  eine makellose Saisonbilanz von 7:0-Siegen.  Veneta Beusch setzte Cornelia Fricker mit ihren konstanten Schlägen ständig unter Druck und brachte ihr Match mit 6:2 und 6:0 nach Hause. Trotz großem Kampfgeist hatten Jenny Krieb und Marleen Preisig gegen Klara Ondrejcekova und Julia Sauer jeweils in zwei Sätzen das Nachsehen. Ondrejcekova war aber mit Abstand die stärkste Spielerin der Gastgeber, auch wenn sie nur an Nummer drei spielte. „Jetzt wird nichts mehr anbrennen“, war sich Teamchef Klaus Jäckel nach der 4:2-Führung sicher. Er vertraute zurecht auf die Doppelstärke der Marburger. Aranas/Beusch und Hrozenska/Nemeckova gewannen in zwei Sätzen ohne Mühe, Krieb/Preisig verloren in zwei Sätzen.  

 

„Entscheidend war, dass wir als Mannschaft trotz der Altersunterschiede glänzend harmonieren und alle zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung ablieferten“, freute sich Mannschaftsführerin Krieb. Mit diesem Erfolg kehrt Marburg nach einem Jahr Abwesenheit in die Hessenliga zurück und wird dort wieder der nördlichste Verein sein. Seit Jahren wird die Liga von südhessischen Vereinen beherrscht.   Als Ziel für die kommende Saison nennt Krieb den Klassenerhalt. Der TC werde sich bemühen, bis dahin die ein oder andere Verstärkung aus der hessischen Region zu gewinnen.  

 

Thomas Schernbeck


TV Klein Krotzenburg - Marburger TC

(24.08.2018)

Ein spannendes Saisonfinale erwartet die Zuschauer am Sonntag (9:00 Uhr) in Klein-Krotzenburg. Eine der beiden punktgleichen Mannschaften wird in die Hessenliga aufsteigen. Und der Marburger Teamchef Klaus Jäckel ist recht zuversichtlich: „Ich erhoffe mir einen Sieg, wenn es schlecht läuft, müssten wir uns mit einem 3:3-Unentschieden nach den Einzeln begnügen, im Doppel dürften wir stärker sein“. Auch das würde noch zum Meistertitel in der Verbandsliga reichen, da der TC das geringfügig bessere Matchverhältnis hat.  Marburg wird voraussichtlich nahezu unverändert mit Eileen Aranas, Stanislava Hrozenska, Jenny Krieb, Marleen Preisig, Lenka Nemeckova und Veneta Beusch antreten.  Jäckel freut sich, dass in dieser Saison das Verletzungspech, das letztlich zum Abstieg aus der Hessenliga geführt hatte, diesmal ausgeblieben ist.  

 

Thomas Schernbeck

 


Verbandsliga Frauen
RW Bad Nauheim – Marburger TC 3:6

(6.5.2018)
Auch bei der ersten Damenmannschaft waren es die Doppel, die Marburg auf die Siegerstraße brachten. Marburgs Nummer eins, Eileen Aranas, trat ohne jegliche Spielpraxis an und hatte nur einen kurzen Auftritt im Einzel. Zu überlegen war Liki Minich, die das Spiel im Schnelldurchgang mit 6:1 und 6:0 für sich entschied. Zweisatzniederlagen gab es auch für Jenny Krieb und Marleen Preisig. Einen starken Eindruck hinterließ Marburgs Nummer zwei, die Slowakin Stanislava Hrozenska, die gegen die junge Engländerin Hannah McColgan im ersten Satz bereits mit 1:4 im Rückstand lag, dann aber aufdrehte und mit 6:4 und 6:2 gewann.  Die mittlerweile seit weit über einem Jahrzehnt für den TC aufschlagenden Lenka Nemeckova und Veneta Beusch  hatten überhaupt keine Mühe, ihre Spiele zu gewinnen.  Wie die Regionalliga Männer 30 verwandelten auch die Frauen ein 3:3 nach den Einzeln in einen 6:3-Endstand. Allerdings waren die Doppel sehr umkämpft, zwei wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. „Gegen diese junge aufstrebende Mannschaft – Beuschs Gegnerin ist erst 13 Jahre alt – gelang aufgrund unserer Erfahrung ein gelungener Einstand in die neue Saison“, lobte Teamchef Klaus Jäckel.

Thomas Schernbeck