Saison besser als erwartet abgeschlossen

stehend von links: Stanislava Hrozenska, Jenny Krieb, Leandra Schierl, Helena Kuppig, Elena Milovanovic,  vorn: Eileen Aranas-Roth, Veneta Beusch, Tatiana Pieri
stehend von links: Stanislava Hrozenska, Jenny Krieb, Leandra Schierl, Helena Kuppig, Elena Milovanovic, vorn: Eileen Aranas-Roth, Veneta Beusch, Tatiana Pieri

08.08.2021
 Mit dem vierten Sieg und einem Punkteverhältnis von 8:8 sichern sich die TC-Frauen einen Mittelfeldplatz. Am letzten Spieltag gewann das Team um Mannschaftsführerin Eileen Aranas-Roth mit 8:1 beim Tabellenletzten TC Schwalbach.

 

„Wir waren sicher, dass wir mit unserer Besetzung das letzte Spiel gewinnen können“, betonte Aranas-Roth. Schwalbach hat bislang alle sieben Spiele in der Liga verloren. Elena Milovanovic gegen Lilly Schulz und Stanislava Hrozenska gegen Rebecca von Schilling setzten sich unangefochten in zwei Sätzen durch. Im Schnelldurchgang gewannen auch Eileen Aranas-Roth gegen Neele Riebell und Helena Kuppig gegen Alexandra Büchner ihre Matches. Erfreulich auch das Ergebnis der erst 14-Jährigen Leandra Schierl, die ihrer nur ein Jahr älteren Gegnerin Chanel Clemens in allen Belangen überlegen war und das Match mit 6:1, 6:1 für sich entschied.  Nur Jenny Krieb musste eine Niederlage in zwei Sätzen gegen Annik Freund einstecken. Auch die drei Doppel schlossen die Marburgerinnen siegreich ab.

 

„Unser Ziel war der Klassenerhalt. Wir sind stolz, dass wir das so deutlich geschafft haben“, freute sich Aranas-Roth nach dem letzten Spieltag.  Mit den beiden neuen Verstärkungen Tatiana Pieri und Elena  Milovanovic habe die Mannschaft sogar die Qualität, ganz oben mitzuspielen. So habe Marburg den Tabellenzweiten TC Bad Vilbel mit 7:2 bezwungen. Leider konnten beide Spielerinnen aber nicht immer eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang kritisierte die Mannschaftsführerin auch die Ansetzung eines Mittwochspieltages, der Berufstätigen die Teilnahme nahezu unmöglich mache.   

Thomas Schernbeck

Mit Rumpfteam keine Chance für TC-Frauen

Merit Wilke
Merit Wilke

04.08.2021

 

 

Eine herbe Niederlage  mussten die Frauen des Marburger TC beim Hessenliga-Auswärtsspiel am Mittwoch in Hanau einstecken. 1:8 unterlagen sie dem Tabellenvorletzten THC Hanau. Dass es ein schweres Unterfangen werde würde, war schon vorher klar, da die Nummern eins bis drei, Tatiana Pieri, Elena Milovanovic  und Stanislava Hrozenska an diesem Termin nicht zur Verfügung stehen konnten. Teamchef Jan Beusch haderte daher mit der Spieltagansetzung mitten in der Woche.

 

„Die Liga ist zu gut. Ohne die ausländischen Profis hast Du keine Chance“. So mussten die heimischen Spielerinnen in der Setzliste nach oben aufrücken. Immerhin konnten so auch die jungen Talente Merit Wilke und Leandra Schierl Spielpraxis sammeln. Und Wilke war es auch, die den einzigen Punkt für Marburg holte. Sie bezwang Kira Baacke mit 6:4, 6:1.  Eileen Aranas-Roth hatte an Position eins gegen Elena Cadar mit 1:6 und 4:6 das Nachsehen.  Helena Kuppig, diesmal an Position zwei, lieferte sich mit Denise Torrealba ein intensives und spannendes Match. Nach einem 7:5-Erfolg im ersten Satz verlor sie den zweiten erst im Tiebreak. Auch im Match-Tiebreak ging es sehr knapp zu, leider mit dem schlechteren Ende (10:12) für die Marburgerin. Jenny Krieb, Veneta Beusch und Leandra Schierl unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Nach den Einzeln führten die Hanauer uneinholbar mit 5:1. Marburg nutzte die Doppel daher auch, um neue Konstellationen auszuprobieren.  Krieb/Wilke und Aranas-Roth/Schierl scheiterten jedoch in zwei Sätzen, Kuppig/Beusch gewannen den ersten Satz, verloren den zweiten und auch den Match-Tiebreak mit 4:10.

 

Marburg belegt nun mit 6:8 Punkten den fünften von neun Plätzen. Die beiden letzten Vereine steigen ab. Das letzte Spiel der Saison bestreitet der Marburger TC am Samstag (10:00 Uhr) beim TC Schwalbach, der mit 0:12 Punkten das Schlusslicht bildet. Beusch geht davon aus, dass Marburg durch einen Sieg den Klassenerhalt endgültig sichert. Ob auf den vorderen Positionen wieder eine der externen Spielerinnen zur Verfügung steht,  ist noch nicht gesichert.

 

Thomas Schernbeck/ Foto: Philip von Geyr

 

Stanislava Hrozenska führt TC zum wichtigen dritten Sieg

Stanislava Hrozenska
Stanislava Hrozenska

 

01.08.202

 

 

Große Erleichterung bei den Hessenliga-Frauen des Marburger TC:  Mit dem 5:4-Sieg im Heimspiel gegen SaFo Frankfurt am Sonntag dürfte der Klassenerhalt unter Dach und Fach sein. So ließ sich die Niederlage am Tag zuvor gegen Tabellenführer TC Bad Homburg mit 3:6 leicht verkraften.

 

 

Gegen die Frankfurterinnen musste das heimische Team buchstäblich bis zum letzten Ballwechsel um den Erfolg zittern.  Nach den Einzeln stand es 3:3. Die Nummer eins, Tatiana Pieri, untermauerte durch ein 6:4 und 6:2-Sieg gegen Tatsiana Sasnouskaya ihre herausragende Stellung im Team. Sie hat bisher alle ihre vier Einzel gewonnen. Auch die Nummer zwei, Stanislava Hrozenska (Slovakei), war einmal mehr eine große Stütze für den TC. 6:0 und 6:1 schlug sie Friderike Klein. Eileen Aranas hatte keine Mühe beim 6:1 und 6:1 gegen Veena Nazar.  Helena Kuppig, Jenny Krieb und Veneta Beusch verloren ihre Matches jeweils in zwei Sätzen. So mussten wieder einmal die Doppel die Entscheidung bringen.  Krieb/Aranas ließen Leora Hemmerich und Paula Wohlers keine Chance und gewannen mit 6:2 und 6:0.  Pieri/Beusch unterlagen gegen Sasnouskaya/Noemi Hemmerich im Match-Tiebreak mit 8:10. Genauso umkämpft war das Doppel Hrozenska/Kuppig gegen Klein/Ralitsa Alexandrova. Nach 6:3 und 3:6 musste auch hier der Tiebreak über den Gesamtsieg entscheiden. 14:12 hieß es am Ende für überglückliche Marburgerinnen.   

 

 

Tags zuvor verlor der Marburger TC gegen das Top-Team aus Bad Homburg mit 3:6, zeigte aber ohne ihre Nummer eins, Tatiana Pieri, eine sehr gute Leistung. Hrozenska füllte die Lücke bravourös aus, indem sie Bad Homburgs Spitzenspielerin Kathleen Kanev mit 6:0 und 6:4 ausschaltete. Auch Aranas-Roth beeindruckte ihre Gegnerin Michelé Tongers (7:5,6:4) mit der ganzen Bandbreite ihres Schlagrepertoires. Kuppig, Krieb sowie die Nachwuchstalente Merit Wilke und Leandra Schierl hatten jeweils in zwei Sätzen das Nachsehen. Den dritten Punkt für Marburg holten Hrozenska/Kuppig gegen Kanev, Pauline Bruns wieder im Match-Tiebreak mit 10:8. Hrozenka, seit Jahren für den TC im Einsatz, war mit vier Erfolgen an den zwei Tagen sozusagen die „Spielerin des Wochenendes“.  

Thomas Schernbeck, Foto: Philip von Geyr

 

Nach zwei Niederlagen rutschen die  Hessenliga-Frauen ins Mittelfeld

Eileen Aranas-Roth
Eileen Aranas-Roth

 

26.07.2021

 

 

Nach zwei Siegen zum Auftakt folgten am Wochenende zwei Dämpfer. Am Samstag verloren die TC-Frauen gegen den TEVC Kronberg mit 2:7, am Sonntag beim THC Wiesbaden mit 1:8.

 

Die Niederlage gegen einen Titelanwärter war zu verschmerzen. Allerdings täuscht das Ergebnis ein wenig über die Ausgeglichenheit einiger Partien hinweg. So wurden vier Einzel erst im Match-Tiebreak entschieden, von denen nur Veneta Beusch gegen Carina Sommer eines mit 10:7 für sich entscheiden konnte. Stanislava Hrozenska verlor gegen Lea Magun im entscheidenden dritten Satz mit 6:10, Eileen Aranas-Roth gegen Nina Alibalic mit 10:12.

 

 

Schmerzlicher dagegen ist die 1:8-Schlappe am Sonntag beim Tabellennachbarn, Wiesbadener THC. Den einzigen Punkt für Marburg holte die Nummer eins, Tatiana Pieri, die Lou Adler mit 6:2 und 6:2 schlug. Alle anderen Paarungen gewann Wiesbaden, teilweise auch mit etwas Glück. Eileen Aranas-Roth scheiterte gegen Theresa Piontek im Match-Tiebreak mit 8:10. Mit dem gleichen Resultat musste sich die tapfer kämpfende Helena Kuppig gegen Maxima Ellenberg geschlagen geben. Ohne Punktgewinn blieben auch Stanislava Hrozenska, Jenny Krieb und Veneta Beusch. Nach 1:5 in den Einzeln war die Niederlage bereits besiegelt. „Wir haben dennoch versucht, in den Doppeln unser Punktekonto zu verbessern, aber in vielen entscheidenden Situationen hatten wir einfach nicht das Glück auf unserer Seite“, betonte Veneta Beusch. So kassierten Pieri/Kuppig, Hrozenska/Beusch und Aranas-Roth/Krieb trotz hart umkämpfter Ballwechsel jeweils Zweisatz-Niederlagen. In den vorherigen Partien waren es vor allem die Doppel, die Marburg die nötigen Punkte brachte. Der TC liegt nun mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Hessenliga. Bei noch vier ausstehenden Partien könnte es unter Umständen noch einmal eng werden.

 

Thomas Schernbeck, Foto: Philip von Geyr

 

Optimaler Start in die neue Saison

Marburgs Nummer eins, Tatiana Pieri
Marburgs Nummer eins, Tatiana Pieri

 

18.07.2021

 

Besser als erwartet startete die 1.Frauen-Mannschaft in die neue Saison. Sowohl gegen Bad Vilbel II als auch gegen Eintracht Frankfurt gingen sie mit 7:2 vom Platz.

Trübe begann der Samstag am Teichwiesenweg aus Marburger Sicht. Eileen Aranas, eigentlich geschätzt für ihre variationsreiche Spielweise, kam gegen die druckvollen Schläge von Vivian Wolf nicht dazu , ihre Stärken auszuspielen und unterlag mit 3:6, 0:6. Jenny Krieb sprühte vor Spielwitz. Lobs, lange Crossbälle,  gefolgt von Stopps hätten fast zum .Erfolg geführt. Aufgrund mangelnder Spielpraxis unterliefen ihr jedoch zu viele Fehler im Match-Tiebreak, den sie mit 10:12 verlor. Auch bei Marburgs Nummer drei, Stanislava Hrozenska, sah es zunächst gar nicht gut aus. „Ich musste mich erst auf die unkonventionelle Spielweise der Italienerin Georgia Brescia mit ihren unterschiedlich angeschnittenen Bällen einstellen“, befand die sympathische Slowakin. Doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die Marburgerin mit langen  Bällen und sicheren Volleys durch und gewann mit 2:6, 6:3, 10:5 (Match-Tiebreak).

 

Beim Spitzenduell Tatiana Pieri (Marburg) gegen Julia Terziyska kamen die zahlreichen Zuschauer auf ihre Kosten. Die Bad Vilbelerin schoss die Bälle geradezu übers Netz, doch die laufstarke Pieri hatte fast immer eine bessere Antwort parat. Sobald sie das Tempo unter anderem durch Stopps herausnahm, unterliefen der Bad Vilbelerin Fehler. 6:2, 6:4 hieß es am Ende für die Gastgeber. Souverän brachten auch Helena Kuppig und Elena Milovanovic  mit Zweisatz-Erfolgen die Marburger mit 4:2 in Führung. Auch die drei Doppel konnte Marburg relativ mühelos für sich entscheiden.

 

Bereits einen Tag später mussten die Marburgerinnen bei Eintracht Frankfurt antreten. Und was nicht unbedingt zu erwarten war: Der TC fuhr auch in der Mainmetropole einen 7:2-Sieg ein. „Das Match war eigentlich recht ausgeglichen, wir hatten letztlich einfach mehr Glück“, resümierte Marburgs Cheftrainerin Veneta Beusch und verwies auf fünf von neun Matches, die erst im Tiebreak entschieden wurden.

 

Wie schon am ersten Spieltag präsentierten sich Marburgs Nummer eins und zwei, Tatiana Pieri (gegen Iva Primorac) und Elena Milovanovic (gegen Alesya Yakubovich) in hervorragender Verfassung. Klare Zweisatz-Siege sorgten für Sicherheit im Marburger Team. Dagegen mussten Stanislava Hrozenska, Eileen Aranas-Roth, Helena Kuppig und Jenny Krieb in Match-Tiebreaks die Entscheidung suchen. Aranas-Roth und Kuppig gingen als Sieger hervor, Krieb und Hrozenska zogen den Kürzeren. Die drei Doppel gewannen Pieri/Hrozenska und Aranas-Roth/Krieb in zwei Sätzen sowie Milovanovic/Kuppig im Match-Tiebreak.

Thomas Schernbeck Fotos: Philip von Geyr

 

Frauen des Marburger TC erwarten schwierige Saison

Helena Kuppig spielt die zweite Saison für den TC
Helena Kuppig spielt die zweite Saison für den TC

14.07.2021

 


Wie jedes Jahr startet die Hessenliga am Samstag mit Beginn der Sommerferien. Nach einem Jahr in der Verbandsliga treten die Frauen des Marburger TC am Samstag wieder in der höchsten Spielklasse des Landes an.

Oberstes Ziel des Aufsteigers ist der Klassenerhalt. Das dürfte in der laufenden Saison noch schwieriger werden. Der Grund: Aufgrund gesetzlicher-Regelungen darf jeder Verein so viele Ausländer aus dem EU-Raum einsetzen, wie er will. Das können sich solventere Großvereine aus dem Rhein-Main-Raum eher leisten.  So hat der TEVC Kronberg für die ersten zehn Ranglistenplätze acht Spielerinnen aus anderen EU-Ländern engagiert.  Ähnlich sieht es bei den Frankfurter Vereinen SaFo und Eintracht aus.

 

Marburgs Teamchef Jan Beusch bedauert diese Entwicklung, geht sie doch zulasten der heimischen Talente: „Die Chancen für talentierte Spielerinnen aus Hessen, sich in der höchsten Spielklasse des Landes weiter zu entwickeln, sind dadurch geringer“.  Um bei dieser starken Konkurrenz bestehen zu können, wird auch der Marburger TC zumindest gelegentlich Spielerinnen wie Tatiana Pieri aus Italien und Stanislava Hrozenska aus der Slovakei einsetzen. Zum Stammpersonal des Marburger TC gehören Eileen Aranas-Roth, Helena Kuppig, Jenny Krieb, Veneta Beusch , Merit Wilke sowie Jungtalent Leandra Schierl. Am Samstag (10:00 Uhr) empfängt Marburg den TC Bad Vilbel II am Teichwiesenweg. Einen Tag später gastieren die Marburgerinnen bei Eintracht Frankfurt. „Auch nach diesen zwei Spieltagen dürfte es noch zu früh für eine Einschätzung sein, wo wir stehen“, meint Beusch. Schade nur, dass wegen der Ferien möglicherweise weniger Zuschauer kommen werden. Marburg ist im Übrigen auch in dieser Saison das einzige Hessenliga-Team nördlich der Rhein-Main-Region.

 

Thomas Schernbeck, Foto: Philip von Geyr

 

 

Mission Wiederaufstieg erfolgreich abgeschlossen

oben von links: Leandra Schierl, Helena Kuppig, Jenny Krieb, Lenka Nemeckova, Stanislava Hrozenska. unten: Eileen Aranas-Roth, Merit Wilke, Veneta Beusch, Clara Kühn (Foto: Philip von Geyr)
oben von links: Leandra Schierl, Helena Kuppig, Jenny Krieb, Lenka Nemeckova, Stanislava Hrozenska. unten: Eileen Aranas-Roth, Merit Wilke, Veneta Beusch, Clara Kühn (Foto: Philip von Geyr)