Aktuelles 2019


Der TC putzt sich raus

 

Rechtzeitig vor Jahresende sind wichtige Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen und Sanierungen der Anlage eingeleitet worden.  Hier einige Bilder, damit Sie sich ein Bild machen können, wie aufwändig die Erhaltung der Anlage ist. 

 

Nach der Solaranlage auf dem Dach des Clubhauses verfügt der Marburger TC nun auch über eine große Photovoltaik-Anlage (Zweifeld-Halle), über die Strom in das Stadtwerkenetz eingespeist wird. Dadurch werden sich die Stromkosten des Clubs um etwa 8.000  bis 9.000 Euro pro Jahr reduzieren. Zudem ist die komplette Dachfläche der alten Halle mit einer hochwertigen „Alwietra“-Dachhaut erneuert worden.

 

Ein Ärgernis war in den letzten Jahren der Zustand der Plätze vor allem in den viel bespielten Bereichen an der Grundlinie. Daher wurden diese Bereiche von Grund auf erneuert  – und zwar auf allen Plätzen. Ferner werden im Frühjahr sämtliche Linien erneuert und nach einem neuen Verfahren befestigt.

 

Auch das lästige Sprengen der Plätze mit dem Schlauch sollte künftig nur noch in Ausnahmefällen erforderlich sein. Die Sprinkleranlagen einschließlich einer neuen Verteilung zur Beregnung der Plätze sind ebenfalls auf allen Plätzen erneuert worden.

 

Eine Bitte an alle Spieler: In der letzten Saison ist es hin und wieder vorgekommen, dass einzelne Plätze gar nicht oder schlecht abgezogen und Löcher nicht  ausgebessert wurden. Alle Clubmitglieder sind daher aufgefordert darauf achten, dass für die Platzpflege nach einem Spiel mehr Zeit und die notwendige Gründlichkeit eingeplant wird.



 

Ohne Spaß geht’s nicht – Training im TC

 

 

Seit mittlerweile fast 15 Jahren leiten Veneta und Jan Beusch das Training für Kinder und Jugendliche im TC.  Über die Kreisgrenzen hinaus haben sie sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet.  Und der Zulauf ist enorm.

 

 

Bis zu 130 Kinder und Jugendliche werden am Teichwiesenweg regelmäßig betreut. Und Betreuen heißt viel mehr als nur bloßes Balltraining. „Für die Kinder sind wir auch Ansprechpartner für ihre Alltagsprobleme.  Wichtig ist  vor allem, dass sie gern herkommen, weil sie wissen, dass es Spaß macht und das Spielen sich nicht nur auf Tennis beschränkt“, betont Veneta Beusch.  Wenn es gut läuft, spielen die Kinder auch außerhalb des Trainings miteinander. 

 

Talentierten Nachwuchs gibt es genügend, allerdings sind es nur sehr wenige, die die Mühen des regelmäßigen, intensiven Trainings auf sich nehmen. „Das verwundert auch nicht. Schüler sind heute bis 15 Uhr, manchmal sogar bis 16 Uhr in der Schule eingebunden. Da ist die Bereitschaft zu regelmäßigem Training natürlich nicht mehr sehr groß“, gibt Jan Beusch zu bedenken. Seiner Meinung nach fehlt es an einer besseren Verzahnung von Schulsport und Vereinstraining.  Das Leistungslevel im Amateursportbereich hat nach Ansicht von Jan in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Wer leistungsorientiert Tennis betreiben will, müsse schon vier Mal pro Woche trainieren.  „Und das ist einfach schwierig zu managen“.

 

Ein weiterer Wermutstropfen für Trainer und Vereine ist die Tatsache, dass gute Spielerinnen und Spieler während der Pubertät manchmal völlig andere Interessen entwickeln und den Tennisschläger verstauben lassen. Das sind Entwicklungen, die bundesweit im Tennis wie auch in anderen Sportarten zu beobachten sind.

 

Nichtsdestotrotz können die Trainer sehr zufrieden mit ihrem Engagement sein. „Hier entstehen Freundschaften, viele spielen in Mannschaften, fühlen sich auf dem Vereinsgelände wohl und machen hier sogar ihre Hausaufgaben“, so die Trainerin. Genügend Erfolge gibt es auch aktuell vorzuweisen: Die U14-Juniorinnen belegten bei den Hessenmeisterschaften den dritten Rang. Immer wieder werden auch Talente in die Hessenliga-Mannschaft der Damen eingebunden. Merit Wilke schaffte den Sprung im letzten Jahr, Leandra Schierl dürfte auch bald zum Team gehören.

 

 

Eltern und Kinder wissen das Sportangebot als Ausgleich zum Schulstress zu schätzen.  Kaum ein Verein in Mittelhessen betreut eine solch hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen.  Der Verein hofft natürlich, dass möglichst viele Kinder und vielleicht auch ihre Eltern sich an den Club gebunden fühlen.  Der Breitensport spielt für den Verein eine immer größere Rolle. 
Thomas Schernbeck