Aktuelles 2021

Training mit Patrik Kühnen im Marburger TC

27.05.2022

 

Am Sonntag, dem 12. Juni, wird der Davis Cup Sieger und Turnierdirektor der BMW Open beim TC Marburg im Rahmen der Wilson Experience Tour zu Gast sein. Der Tag bietet ein LK Turnier für Jugendliche und Altersklassen, Schlägertests und Trainingseinheiten mit Patrik sowie Jan Beusch & Veneta Beusch. Ab 18 Uhr klingt der Tag im WaBene, dem Restaurant im TC Marburg, locker aus.

Es besteht die Möglichkeit nur das LK Turnier zu spielen oder auch ein Package aus LK Turnier, Training und gemeinsamen Abendessen zu buchen.

 

Informationen zur Anmeldung:
https://www.play-the-pro.com/patrik-kühhnen-tour

LK Turnier Anmeldung Jugend:
https://spieler.tennis.de/web/guest/turniersuche?tournamentId=502286

LK Turnier Anmeldung Altersklassen
https://spieler.tennis.de/web/guest/turniersuche?tournamentId=502288

Mitglieder des TC Marburg zahlen lediglich 20 Euro Nenngeld für das LK Turnier.

Patrik Kühnen bezwang Spieler wie Ivan Lendl, Mats Wilander, Henri Leconte, Thomas Muster und Andre Agassi. Er erreichte während seiner 13 Jahre auf der ATP Tour mit Nr. 43 im Einzel und Nr. 28 im Doppel seine besten Weltranglisten Platzierungen. Seinen größten Einzelerfolg feierte er 1988, als er in der vierten Runde Jimmy Connors in fünf dramatischen Sätzen bezwingen konnte und damit ins Viertelfinale der Wimbledon Championships einzog. Mit diesem Erfolg wurde Patrik damals die Ehre zuteil, lebenslanges Mitglied des elitären “Last 8 Club’” in Wimbledon zu sein.

Seine mit Abstand besten Leistungen zeigte Patrik aber in Mannschaftswettbewerben. So gewann er 1988, 1989 und 1993 den Davis Cup und 1989 und 1994 den World Team Cup, zusammen mit Boris Becker und Michael Stich. Darüber hinaus coachte er die deutsche Mannschaft beim World Team Cup 2005 und 2011 zum Sieg und führte seine Spieler zu den Olympischen Spielen in Athen, Peking und London.

 

 

Duell der Nachbarn gewinnt TV Marburg

Leandra Schierl
Leandra Schierl

 08-05-2022

 

 

Männer 60 des TC starten mit Sieg in der Hessenliga - Frauen II mit souveränem Erfolg in Watzenborn

 

Männer 60 Hessenliga
Marburger TC – TC Schwalbach 5:4
Der Marburger TC ist mit einem Sieg in seine vierte Hessenliga-Saison gestartet. Mit 5:4 gewann der TC das Heimspiel gegen Aufsteiger TC Schwalbach. Marburgs Nummer eins, Rolf Grunert, musste sich mit 0:6 und 4:6 geschlagen geben. Siggi Sporer und der angeschlagen ins Match gestartete Wolfgang Trümner unterlagen in jeweils zwei Sätzen. Der lange Zeit verletzte Reiner Röder setzte mit einem Zweisatz-Sieg seine Erfolgsserie fort,  Hardy Geppert gab bei seinem  Sieg lediglich zwei Spiele ab. In einem Marathon-Match mit einem Tiebreak im dritten Satz  steuerte Martin Hauck-Trampe den dritten Punkt für Marburg bei, sodass es unentschieden in die Doppel ging. Auch die Doppel waren sehr knapp, lediglich Röder/ Sporer siegten klar mit 6:3, 6:2. Während Hauck-Trampe/Jäckel unglücklich 6:4, 4:6, 9:11 verloren, schaffte Doppel 2 mit Grunert/Geppert mit 2:6,6:1 und 10:8 noch den entscheidenden Punkt zum Sieg. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Spitzenspieler Heinz Palz sind die Marburger glücklich über diesen Erfolg. Am kommenden Samstag erwarten die Marburger Tec Darmstadt auf der heimischen Anlage. Alle hoffen auf einen Einsatz von Palz. Die Darmstädter werden mit einer Hessenliga-Erfahrenen Truppe anreisen.

 

Frauen, Gruppenliga
TV Watzenborn – Marburger TC II 0:9
Leichtes Spiel hatten die Gäste aus Marburg, die alle neun Paarungen in jeweils zwei Sätzen für sich entschieden. Die Nummer eins, Jenny Krieb, sowie Veneta Beusch gönnten ihren Gegnerinnen nicht ein einziges Spiel. Leandra Schierl, Merit Wilke, Heike Winkler und Sandra Voss komplettierten die Marburger Erfolge in den Einzeln. Auch in den Doppeln blieben Krieb/Schierl, Beusch/Winkler sowie Wilke/Voss ungeschlagen. Spannender dürfte es am kommenden Sonntag (9:00 Uhr) zugehen. Dann empfängt der Tabellenzweite Marburg den punktgleichen Ersten, TV Bad Vilbel II.

 

Männer, Gruppenliga
Marburger TC – TV Marburg 2:7
Im Nachbarschaftsduell ließen die Gäste beim TC nichts anbrennen. Die Einzelsiege für den TV holten Marc Miran gegen Tim Klement, Hristian Stanimirov gegen Robin Weber, Michael Vetter gegen Martin Gertler und Mats Egbring gegen Klaas Wumkes in jeweils zwei Sätzen. Gabor Keller hatte im Match-Tiebreak gegen Dennis Simon die besseren Karten. Den einzigen Punkt für den TC fuhr Matthias Hahn im Top-Spiel gegen Luke Connor Heron im Match-Tiebreak ein. Ungefährdet waren auch die Zweisatzerfolge der TV-Spieler Heron/Miran und Heuser/Vetter. Für die Gastgeber holten Weber/Gertler den zweiten Punkt. Der TV empfängt am kommenden Sonntag (9:00 Uhr) Bad Vilbel II, während der TC spielfrei ist.

 

 

Gruppenliga Frauen 40
TC Niederursel – Marburger TC 1:5
Verheißungsvoller Auftakt der neu formierten Mannschaft um Spitzenspielerin Kriszti Prisender. Mit 5:1 verabschiedeten sie sich beim Niederurseler TC. Prisender, Karin Stiasny und Ines Metke fuhren klare Zweisatzsiege ein, wobei Prisender noch nicht einmal ein einziges Spiel abgab. Lediglich Annette Schnetzler unterlag nach großem Kampf im Match-Tiebreak mit 8:10. Die Doppel Prisender/Stiasny sowie Schnetzler/Metke sicherten Marburg die Punkte vier und fünf. Am Samstag (14 Uhr) reisen die TC-Frauen zur FTG Frankfurt.

 

Thomas Schernbeck / Foto: Philip von Geyr


Tennis bisher glimpflich durch die Pandemie gekommen

Regen Zulauf gibt es Jahr für Jahr beim Sommercamp
Regen Zulauf gibt es Jahr für Jahr beim Sommercamp

 

 

20.02.2022

 

Lange Spielpausen, Mitgliederschwund – die Pandemie hat viele Sportvereine hart getroffen. Die Tennisvereine kamen dagegen bisher relativ glimpflich durch die Corona-Krise. Auch der Vorsitzende des Marburger TC, Marian Junglaß, sieht keinen Anlass für Trübsal.

 

 

 

Wie hat der TC die Corona-Krise bislang überstanden?
Dank dem verantwortungsbewussten Verhalten der Mitglieder:innen sowie unserer Clubgastronomie und ihrer Gäste konnte bisher vermieden werden, dass der Club im Zentrum eines größeren Infektionsgeschehens stand. Aber natürlich zieht die Pandemie auch am TC Marburg nicht spurlos vorüber und es gilt weiter zuversichtlich,  aber auch mit der gebotenen Vorsicht, die anstehende Saison in Angriff zu nehmen.

 

 
 Hatten die Mitglieder Verständnis für die zeitweitweiligen, coronabedingten Einschränkungen des Spielbetrieb?
Wie schon gesagt, verhält sich das Gros der Mitglieder:innen äußerst verantwortungsvoll im Umgang mit den zur Bekämpfung der Pandemie seitens der Politik ergriffenen Maßnahmen und ist damit letztlich auch -wie ich meine- ein Spiegel unserer Gesellschaft. Dabei soll aber keinesfalls aus dem Blick geraten, dass viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen wegen der Gefahren und Härten der Pandemie gelitten haben und noch weiter an ihnen leiden. Ein Sportclub hat da sicher auch die Verantwortung, Menschen in schwierigen Lagen einen Halt zu geben.

 

Viele Sportvereine beklagen Mitgliederverluste durch die Corona-Krise. Wie ist es beim TC?
Die Zahl der Mitglieder:innen des Marburger TC hält sich seit einigen Jahren stabil, ist aber deutlich entfernt von Größen früherer Zeiten, wie zum Beispiel Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre. Auch die Fluktuation hat augenscheinlich sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Aktiven in den letzten Jahren zugenommen.

 

Welche Vorteile hatte der Tennissport gegenüber anderen Sportarten während der Corona-Einschränkungen?
Tennis hatte im Vergleich zu anderen Sportarten deutlich weniger Einschränkungen zu erleiden. Allein im Frühling 2020 gab es eine Phase, in der die Ausübung des Sports nicht möglich war. Das Weniger an Restriktionen hatte zur Folge, dass wieder mehr Menschen auf die Tennisplätze gelockt wurden, was sich auch im TC deutlich bemerkbar gemacht hat. Allerdings ist es natürlich nie besonders erfreulich, von dem Nachteil anderer zu profitieren. Von einer Trendwende zu sprechen, halte ich für verfrüht. 

 

Offenbar gibt es mittlerweile weniger gemeldete Mannschaften für die Medenrunde, ist dies eine Auswirkung von Corona oder ein längerfristiger Trend?
Tennis ist für viele eine Freizeitbeschäftigung mit einem sportlichen Anspruch. Dabei hat die Begeisterung für das competitive Moment in sportlichen Mannschaftswettkämpfen der Medenspiele etwas nachgelassen. Mitglied in einem Tennisclub zu sein, bedeutet  schon länger nicht mehr, auch Teil eines Medenteams zu sein. Ich persönlich finde das schade. 

 

Erwartest Du angesichts der Zverev-Erfolge wieder einen stärkeren Zulauf in die Tennisvereine?
Alexander Zverevs sportlichen Erfolge -nicht zuletzt die Goldmedaille und sein Weltmeistertitel- tragen sicherlich dazu bei, Tennis wieder in den Fokus einer breiteren Sportberichterstattung zu bringen. Das deutsche Tennis und dessen Wahrnehmung hat aber meines Erachtens ein Problem, wenn bei Titeln und Erfolgen aktueller Spieler:innen immer wieder eine Wiederholung des Becker, Graf-Booms thematisiert wird. Das sollte man auch bei Zverev und Co ohne großes Bedauern nicht erwarten. Die Auswahl an vielen tollen Sportarten ist groß und auch Tennis hat mittlerweile eine größere sportliche Verwandtschaft; um mit Padel, Pickleball und Beach-Tennis nur drei zu nennen . Aber sicher gelingt es Zverev und seinen Kolleg:innen, Tennisbegeisterte wieder zum Mitfiebern und Fachsimpeln bei den Matches zu bewegen und auch Kinder und Jugendliche für den Tennissport zu motivieren. 

 

Was nimmt sich der TC vor, um wieder mehr Mitglieder auf seine schöne Anlage zu bringen?
Wie es in der Frage schon anklingt, haben wir eine wunderbare Anlage, die ihre Reize allerdings nur dann entfalten kann, wenn sie auch von Menschen belebt wird. Dafür planen wir für 2022 Events, die wir natürlich auch nach außen öffnen wollen. So möchte ich zum Beispiel schon mal auf die Saisoneröffnung am 30.04 und ein Sommerfest am 16.07 hinweisen. Wir schauen auch, was die Anderen so in Marburg treiben. Von der Dynamik manch jüngerer Vereine lässt sich sicherlich auch einiges lernen. 

 

Die Zuschauermagneten des TC sind die Hessenliga-Damen und die Regionalliga Herren 40. Welche Ziele sind für beide Teams realistisch?
Realistisch ist letztlich der Klassenerhalt. Beide Teams sollten das Potential dafür haben und es wäre toll, wenn wir mit der der 1. Damenmannschaft auch 2023 wieder mit einem Team in der höchsten hessischen Spielklasse vertreten sind. Aber auch die 1. Herren treten dieses Jahr wieder mit einem 6er Team in der Gruppenliga an. Darauf freuen wir uns. Unsere Unterstützung gilt natürlich letztlich allen, die sich ein schwarz weißes TC-Outfit überziehen und zu den Medenspielen antreten. Hier darf ich kurz darauf hinweisen, dass solche Outfits hoffentlich bald über einen Online-Shop für Interessierte zur Verfügung stehen.

 

Thomas Schernbeck/ Foto: Philip von Geyr

Vom Schleifchenturnier bis zu Clubmeisterschaften - Zahlreiche Veranstaltungen

 

 

 

RLSW: Regionalliga Südwest Herren

 

HL:       Hessenliga Damen

Wer möchte am Tenniscamp 2022 in der Nähe von Venedig teilnehmen?

Nach zwei Jahren Pause bietet der TC 2022 wieder ein Tenniscamp an. 

Sofern es die Corona-Beschränkungen zulassen, soll das  Camp unter 2G-Bedingungen  vom 16. bis 22.April stattfinden. DIesmal in Cavallino in der Nähe von Venedig.  (Via Fausta 258, I - 30013 Cavallino - Venezia)
https://www.unionlido.com/de/ [1]
....jetzt kommt der Werbeteil:

„Eingebettet im Grünen, in unmittelbarer Nähe von Venedig mit einem ca. 1 km langen Privatstrand, befindet sich Union Lido direkt am Adriatischen Meer auf dem Litoral von Cavallino.
5 Sterne zu Ihren Diensten, um Ihnen einen Urlaub in Relax und mit einem Rundumangebot zu bieten, das den Geschmack Aller trifft."

Die Family Homes Lido stehen uns zur Verfügung.
PREISE FOLGEN etwas später, in einer separaten Mail.

Weitere Details:
*6 Sandplätze fußläufig
*Kurtaxe kommt noch hinzu!
*Bungalows mit bis zu 4 Personen belegbar, beheizbar!
*Bettwäsche, Handtücher im Preis enthalten!
*Endreinigung und Strom im Preis enthalten!
*Frühstücksbuffet + 1 Mahlzeit nach Wahl, Mittagessen oder Abendessen (ohne Getränke) in den verschiedenen Restaurants des Campingplatzes enthalten!
*Wir werden in einem Bereich untergebracht!
*Gibt es auch die Möglichkeit für Familie oder Mitfahrer mit Hund anzureisen? Ja, aber die Mietunterkünfte für Gäste mit Hund befinden sich im Dog Camp,
*Bungalows auch für Einzel Personen geeignet!
*Einige Restaurants befinden sich auf dem Campingplatz!
*Diverse Unterhaltungsangebote befinden sich auf dem Campingplatz, aber in dieser Zeit ist noch nicht alles geöffnet!
*der Preis wird in etwa dem vom letzten Jahr entsprechen!
* der Abrechnungsmodus wird geändert: die Unterbringung wird getrennt abgerechnet,
* es wird eine Umlage für das Tennistraining und die hier anfallenden Kosten geben,
* auch dort ist das Wetter nicht planbar, es gibt keine Tennishalle aber eine Indoor Sportmöglichkeit!
Achtung:
Es muss schnell gehen, daher meine Bitte, Wer ist interessiert und möchte mitfahren!

DEADLINE 29.01.2022  !!!!!
Bitte teilt mir mit, ob 2er, 3er oder 4er Apartments.

Wer mit wem, die Bungalows teilt, könnt ihr gerne später mitteilen.
Wichtig, wir müssen die genaue Anzahl der Mitfahrer*innen haben.
Viele Grüße
Martina
Bei Rückfragen bitte anrufen oder E-Mail senden Martina Hütten Martina.huetten@posteo.de
Oder 01723787730

Marian Junglaß setzt auf neue Impulse für das Vereinsleben

18.11.2021

 

 

Mit 9 Jahren hat er angefangen, im TC Tennis zu spielen. Inzwischen schlägt er in der Regionalliga 40 für den Club auf. In seiner Funktion als neuer Vorsitzender des Marburger TC kann Marian Junglaß somit auf sehr viel Erfahrung zurückgreifen.

 

Vor ihm liegen einige wichtige Aufgaben: Förderung der Vereinsbindung und des Mannschaftssports, neue Impulse in der Kinder- und Jugendarbeit sowie einige bauliche Maßnahmen. Die Mitgliederzahl habe sich mit 375 leicht positiv entwickelt. Und das trotz aller Corona-Einschränkungen, so Junglaß.

 

Jugendarbeit: „Meiner Ansicht nach sollten gezielter Kinder und Jugendliche gefördert und ermutigt werden, in Mannschaften zu spielen. Die Kinder sollten gern hier her kommen und auch als Mitglieder Teil des Clublebens werden.“ Zudem hält er eine leistungsorientierte Förderung für sinnvoll. Möglicherweise müsse man sich sogar durch Reduktion auf einige ausgewählte Mannschaften konzentrieren. Ein ganz wichtiger Punkt dabei sei die Elterneinbindung. Ohne deren Mitwirkung sei es schwierig, die Ligaspiele organisatorisch eine Saison lang über die Bühne zu bringen.

 

Vereinsbindung: „Es ist auch wichtig,  alle Altersgruppe stärker an den Club zu binden.“ Derzeit werde an entsprechenden Konzepten gearbeitet. Clubleben heiße nicht nur Tennis spielen, sondern auch gern mit anderen Mitgliedern einen Teil der Freizeit gemeinsam genießen. Dazu beitragen könnten mehr Events. So seien zum Beispiel zur Saisoneröffnung gemischte Doppel mit Mannschafts- und Hobbyspielern mit anschließendem Grillfest vorgesehen. Dies werde sicher bei Aktiven und Besuchern Anklang finden.

 

Mannschaften: „Sascha Ferber als Sportwart hat hier schon wichtige Vorarbeit geleistet.“  Durch die rechtzeitige Absprache mit möglichen Spielerinnen und Spielern vor der Saison zeichne sich bereits ab, dass eine 1.Herrenmannschaft als Sechser-Team gemeldet wird.  In der Altersklasse 40 werde es wieder eine 3.Mannschaft geben. Ferner werde es vermutlich eine 60er und eine 65er-Mannschaft geben. Über die Meldung der Damen-Teams werde derzeit noch geredet.

 

Top-Teams: „Die Regionalliga 40-Mannschaft wird auch in der kommenden Saison wieder antreten und für all ihre Unkosten selbst aufkommen.  Die Hessenliga-Damen sind als Aushängeschild des TC sehr wichtig, zumal einige junge Talente dort Anschluss finden könnten. „Ich finde es aber langfristig nicht erstrebenswert, wenn man wie viele andere Teams der Hessenliga eine Mannschaft zusammenkauft.“ Es dürfe nicht das primäre Anliegen des TC sein, um jeden Preis in der höchsten hessischen Spielklasse vertreten zu sein. Die Spielerinnen sollten schon einen Bezug zu Marburg haben und nicht nur für die Spiele anreisen, sodass die Marburger Zuschauer nicht einmal wissen, wer zum Team Marburg gehört. Gegenwärtig sei aber der TC in der guten Lage, mit Helena Kuppig, Merit Wilke und Leandra Schierl talentierte Spielerinnen im Hessenliga-Kader zu haben.

 

Tennis als Breitensport: „In den 80er Jahren hat der Sport deutlich mehr Menschen angezogen. Es gab mehr Mitglieder und mehr Spielangebote. Damals haben selbst Stadtmeisterschaften vor mehreren hundert Zuschauern stattgefunden“. Auch Klubmeisterschaften oder Forderungsspiele seien nicht mehr üblich. Das Interesse habe deutlich abgenommen. Einen Grund dafür sieht Junglaß in der zunehmenden Konkurrenz durch andere Sportarten. Der Becker-Boom habe damals regelrecht zu einem Run auf die Vereine geführt. Viele Clubs, die seinerzeit gegründet wurden, gebe es inzwischen nicht mehr. Durch die vielen TV-Übertragungen sei es zu Becker/Graf-Zeiten zu einer Überreizung gekommen. „Heute ist das Sportangebot für Jugendliche viel breiter geworden. Hinzu kommt, dass die Schule mehr Zeit einfordert. Selbst der Nachmittag sei bei Schülerinnen und Schülern sehr viel mehr durchgetaktet“.

 

Baumaßnahmen: Auf der Agenda für 2022 steht die Erneuerung der Beleuchtung in beiden Hallen durch energiesparende LED-Lampen, eine neue Heizung für die Einfeld-Halle sowie die Sanierung der Herren-Umkleideräume.

 

Alles in allem hofft Marian Junglaß, mit dem Vorstandsteam an die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger anknüpfen zu können. Der Marburger TC mit seiner sehr schönen Anlage, der Gastronomie und dem Kinderspielplatz biete hervorragende Voraussetzungen für ein lebhaftes Vereinsleben.

Thomas Schernbeck

 

Eileen Aranas-Roth Weltmeisterin und Vizeweltmeisterin der Ü30

27.09.2021

 

 

Sie sah schon wie die sichere Weltmeisterin der Ü30-Amateure aus. Doch ein falscher Ausfallschritt führte im Einzelfinale der WM in Umag (Kroatien).beim Stand von 6:1 und 4:2 zur Wende. Wegen eines Muskelfaserrisses konnte Eileen Aranas-Roth  kaum noch laufen. So holte sich ihre Gegnerin,  die Spanierin Almudena Fernandez,  relativ mühelos den Satz mit 6:4.  Zum entscheidenden dritten Satz konnte die Hessenliga-Spielerin des Marburger TC nicht mehr antreten. 

 

Dafür kann sich Aranas-Roth aber mit dem Titel der Mixed-Weltmeisterin schmücken. Zusammen mit Carsten Groeger  bezwang sie in einem wahren Marathonmatch die argentinische Paarung Jesica Orselli/Stanislav Ichkov mit 6:3, 4:6 und 10:8.

 

 

„Das war der bitterste und zugleich erfolgreichste Tag für mich“, resümierte Aranas-Roth.  Langfristig wird aber die Freude überwiegen. Solch eine Bilanz dürfte einzigartig sein: Deutsche Meisterin, Europameisterin, Vize-Weltmeisterin und Weltmeisterin im Mixed der Ü30 – der Marburger TC gratuliert herzlich.

Thomas Schernbeck, Foto: Philip von Geyr.

 

 

 

Zitterpartie mit gutem Ende - 60er bleiben in der Hessenliga

Heinz Palz
Heinz Palz

27.09.2021

Die Herren 60 des TC Marburg  spielen auch im nächsten Jahr in Hessens höchster Spielklasse. Trotz einer 4:5  Niederlage in Darmstadt und dank der Mithilfe des TC Schönbach , der gegen den direkten Konkurrenten, Spvgg Dietesheim, mit 5:4  gewann , bleiben die Marburger in der Hessenliga.

 

In Darmstadt mussten die Marburger erneut ohne Reiner Röder und auch ohne Rolf.Grunert antreten. Heinz Palz gewann nach starkem Spiel klar mit 6:2 und 6:2. Damit hat er alle sieben Partien der laufenden Saison gewonnen. Hardy.Geppert mit 6:4, 6:3 und Wolfang Trümner mit 6:1, 6:0 steuerten weitere Einzelsiege bei. Ohne Chance waren Siggi.Sporer (4:6, 0:6)  und Martin Hauck-Trampe (5:7, 0:6). Witich.Rossmann kämpfte sich zwar nach verlorenem 1.Satz zurück ins Match, musste dann aber seinem Tiebreak-Fluch Tribut zollen und verlor nach zwei vergebenen Matchbällen mit 2:6, 7:6,  9:11.

 

In den Doppeln konnten nur noch Sporer/Klaus Jäckel mit 4:6,,6:0, 10:7 punkten, während Palz/ Trümner 2:6, 0:6 und Hauck-Trampe/Geppert  2:6, 3:6  ohne Chance blieben.

 

„Eine durch zahlreiche Verletzungen bedingte Zittersaison nimmt damit doch noch ein versöhnliches Ende für die Marburger“, resümiert Kapitän Rolf Grunert.

 

Enttäuschendes Wochenende für die Teams des Marburger TC

Martin Hauck-Trampe
Martin Hauck-Trampe

06.09.2021

 

Verletzungen, Ausfälle, müde Beine - zum Saisonende sind einige Teams des Marburger TC in der Tabelle abgerutscht.  Besonders heftig hat es die Mannschaft Männer 60 erwischt, die etliche Leistungsträger ersetzen musste. Insgesamt gab es vier Niederlagen und keinen Sieg. 

 

 

Hessenliga Männer 60
Marburger TC – TC Bad Homburg 4:5
Keine gute Saison für die Männer 60 des Marburger TC: Zum dritten Mal mussten sie eine 4:5-Niederlage einstecken. Erneut war das Team stark ersatzgeschwächt. Neben der Nummer eins Reiner Röder fehlten drei weitere Akteure. Auch diesmal ging es dennoch äußerst knapp zu. Fünf der neun Spiele wurden im Match-Tiebreak entschieden. Heinz Palz setzte sich gewohnt souverän im entscheidenden Tiebreak mit 6:3, 5:7, 10:2 durch. Wolfgang Trümner lies sich auch von einem 1:6 Satzverlust nicht verunsichern und gewann mit unbändigem Kampfgeist letztlich mit 7:6 und 10:6.. Rolf Grunert (4:6, 4:6) und Klaus Jäckel (3:6, 0:6) verloren in zwei Sätzen, während Martin Hauck-Trampe (4:6, 6:2,5:10) und Witich Rossmann  (3:6, 6:2, 7:10) jeweils im Match-Tiebreak unterlagen.
Die Marburger schafften aber  trotz des 2:4 Rückstandes in den Doppeln noch eine Ergebnisverbesserung durch Palz/Trümner  (6:2, 7:6) und Grunert/Rossmann (4:6, 7:6, 11:9). Allerdings unterlagen Hauck-Trampe/Jäckel deutlich mit 4:6,3:6. „Wir haben noch zwei Spiele und müssen mindestens eins davon gewinnen, um die Klasse zu halten. Leider wird Reiner Röder bis zum Saisonende verletzungsbedingt fehlen“, bedauert Kapitän Grunert.

Am Samstag spielen Grunerts Team erneut zu Hause, diesmal gegen den TC Schönbach. Im vorletzten Saisonspiel brauchen die Marburger dringend einen Sieg, dies sollte gegen Schönbach auch absolut möglich sein. Die Marburger spielen mit der gleichen Mannschaft wie gegen Bad Homburg.

 

Gruppenliga Frauen
TV Watzenborn - Marburger TC II - 4:2
Auch dem zweiten Frauen-Team des Marburger TC steht nicht mehr der Kader der ersten Begegnungen zur Verfügung. So mussten einige Spielerinnen auf die vorderen Ranglistenpositionen aufrücken. Merit Wilke unterlag an Position eins mit 2:6, 6:7, Sandra Voss musste sich 2:6, 2:6 geschlagen geben und Laura Hertl verlor mit 6:3,  5:7, 6:10. Nina Horn zeigte eine Energieleistung und siegte mit 3:6, 7:6 und 10:7.  Wilke/Voss holten mit einem klaren Zweisatz-Erfolg (6:0, 6:0) einen weiteren Punkt für Marburg. Leider unterlagen dann Horn/Hertl knapp mit 5:7,5:7. Der TC liegt trotz der ersten Niederlage mit 7:3 Punkten immer noch aussichtsreich auf Platz zwei bei zwei noch ausstehenden Begegnungen.

 

Die zweite Mannschaft empfängt am Sonntag (9:00 Uhr) den Tabellenletzten TC Eschersheim. Nach starkem Beginn schwächelte Marburg in den letzten beiden Spielen. Dennoch ist das Team um Merit Wilke in der Favoritenrolle, da Eschersheim bislang alle fünf Begegnungen verloren hat. Marburg würde dann weiterhin aussichtsreich im Kampf um die Meisterschaft bleiben.

 

Gruppenliga Männer
TC Niddatal – Marburger TC 5:1
Das Endergebnis gegen den Tabellenführer spiegelt nicht wider, wie hart umkämpft die Partien waren. Marburgs Nummer eins, Tim Klement, hatte wenig Mühe sich mit 6:3, 7:6 durchzusetzen. Vier weitere Begegnungen verliefen weitaus spannender und wurden erst im Match-Tiebreak entschieden, leider zu Ungunsten der Marburger. Martin Gertler, Klaas Wumkes, Niklas Wolf und das Doppel Gertler/Wumkes hatten im entscheidenden Satz jeweils äußerst knapp das Nachsehen. Nur die Niederlage von Klement/Wolf (1:6, 2:6) fiel deutlicher aus.

 Nach der 1:5-Schlappe gegen den TC Niddatal haben die Gastgeber am Sonntag (9:00 Uhr) die Chance, mit einem Sieg gegen den TC Sinn Anschluss an den Spitzenreiter Niddatal zu halten. Marburg hat ebenso wie die beiden Erstplatzierten erst ein Spiel verloren. Fraglich ist aber, ob die Mannschaft wieder in Bestbesetzung antreten kann.

 

Gruppenliga Männer 40
Marburger TC II – TV Watzenborn 1:5
Ihre erste Niederlage kassierte die zweite Männermannschaft des Marburger TC.  Heinz Palz, der schon am Tag zuvor für die Männer 60 im Einsatz war, wirkte vom ersten Ballwechsel an angeschlagen und musste sich mit 1:6, 2:6 seinem Gegner beugen. Auch das Match von Stefan Backhaus (2:6, 4:6) war relativ schnell beendet. Bewundernswert die Leistung von Heiko Hampl, der es trotz heftiger Hüftschmerzen in den Match-Tiebreak schaffte und mit seinem Spielwitz auch dort noch einen zwischenzeitlichen Rückstand zum verdienten 6:4, 6:7, 12:10 drehte. Jörg Egbring unterlag im Match-Tiebreak nach gewonnenem zweiten Satz mit 2:10.  Aufgrund der Verletzungen traten die Marburger dann nicht mehr zu den Doppeln an.

Bei der TG Schauenburg muss die zweite Manschaft der 40er am Wochenende antreten. Der TC liegt nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter TC Watzenborn auf Platz drei. Am Sonntag (9:00 Uhr) könnte das Team durch einen Sieg die Option auf Platz eins weiter wahren. Mannschaftsführer Jörg Egbring kann aber nicht sicher sagen, welche der angeschlagenen Spieler wieder einsatzfähig sind


Thomas Schernbeck / Foto: Philip von Geyr

 

Rückschlag für Herren 60, Frauen II weiter auf Aufstiegskurs

Marleen Preisig
Marleen Preisig

01.09.2021

Marburger TC mit gemischter Bilanz nach den Sommerferien

 

Hessenliga Männer 60
Westerbach Eschborn – Marburger TC 5:4
Mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft unterlag das Team von Rolf Grunert bei Westerbach Eschborn knapp mit 4:5. Ohne Martin Hauck-Trampe, Siggi Sporer und Hardy Geppert mussten die Marburger antreten. Grunert sicherte sich nach einem hart umkämpften Spiel im Match-Tiebreak mit 10:8 den Sieg. Heinz Palz fuhr einen klaren Zweisatz-Erfolg ein und Witich Rossmann profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners. Nach langer Verletzungspause fand die Nummer eins, Reiner Röder, noch nicht zu gewohnter Stärke zurück und verlor 4:6, 2:6. Auch Wolfgang Trümner und Wolfgang Thumberger unterlagen jeweils in zwei Sätzen, sodass es 3:3 nach den Einzeln stand. Röder/Thumberger blieben im Doppel chancenlos, aber Palz/Trümner stellten durch einen souveränen Zweisatz-Erfolg den Gleichstand wieder her. Im entscheidenden Doppel hatten Grunert/Rossmann im Match-Tiebreak mit 12:14 das Nachsehen.
Im Heimspiel am Samstag (9:00 Uhr) erwartet die Mannschaft mit dem TC Bad Homburg der nächste dicke Brocken aus der oberen Tabellenregion. Zwar wird Hauck-Trampe wieder zur Verfügung stehen, dafür ist der Einsatz von Röder äußerst fraglich. Auch Sporer und Geppert stehen nicht zur Verfügung.

Gruppenliga Männer 40
TSV Hertingshausen -Marburger TC 2:4
Auch in ihrem vierten Spiel blieben die Marburger ungeschlagen. Die Nummer eins, Heinz Palz, verlor diesmal klar in zwei Sätzen, dafür holten Stefan Backhaus, Jörg Egbring und Thomas Zumstrull drei Punkte für den TC. Eng wurde es in den Doppeln. Während Zumstrull/Söhngen im Match-Tiebreak mit 9:11 unterlagen, sicherten Backhaus/Egbring ebenfalls im Match-Tiebreak mit 10:5 den Gesamtsieg. Am kommenden Sonntag (9:00 Uhr) kommt es zum vermutlich vorentscheidenden Duell um Platz eins. Marburg empfängt Tabellenführer TV Watzenborn. Beide Vereine haben 8:0 Punkte.

 

Gruppenliga Frauen
Marburger TC II – TC Bad Homburg II 3:3
Durch das Unentschieden gegen die Südhessen hat die zweite Frauenmannschaft des TC die Tabellenführung verteidigt. Die Gastgeber mussten diesmal ohne Leandra Schierl, Jenny Krieb und Veneta Beusch antreten und galten daher auch nicht als Favoriten. Witterungsbedingt musste diesmal in der Halle gespielt werden. Während Merit Wilke (1:6,1:6) gar nicht in die Spur fand, feierte Marleen Preisig nach längerer Pause mit 6:2 und 7:5 ein erfolgreiches Comeback in der Gruppenliga. Sandra Voss sicherte den Marburgern einen weiteren Punkt, Nina Horn unterlag dagegen klar in zwei Sätzen. Während Wilke/Preisig ihr Doppel verloren, sicherten Voss/Horn den Marburgern den Punkt zum Unentschieden. Am kommenden Sonntag gastiert das Team beim TV Watzenborn, derzeit Tabellendritter. Sollte der TC von weiteren Ausfällen verschont bleiben, dürfte das Team den Aufstiegsplatz verteidigen können.

Thomas Schernbeck / Foto: Philip von Geyr

Marburger TC freut sich über dreifache Europameisterin

 

19.07.2021

 

 

Die Frauen des Marburger TC haben jetzt eine dreifache Europameisterin in ihren Reihen. Eileen Aranas-Roth, seit mehr als 20 Jahren für den Heimatverein im Einsatz, triumphierte bei der EM Frauen Ü35 im kroatischen Umag im Einzel, im Doppel und im Mixed. Nachdem sie die Kroatin Zelika Rogic in zwei Sätzen ausgeschaltet hatte, setzte sich die 35-Jährige im rein deutschen Finale gegen die Garchingerin Nina Späth mit 6:3, 6:3 durch. Gemeinsam mit ihrer Einzelgegnerin holte sich die Oberbrechenerin auch den EM-Titel im Doppel sowie mit Jens Janssen (Moers) im Mixed. In der Weltrangliste der Amateure Ü35 ist sie derzeit Dritte.

 

 

In ihrer langen Karriere hat sie eine ganze Reihe von Erfolgen zu verzeichnen. So war sie schon im Kindesalter Deutsche U14-Meisterin, gehörte damals zur Nationalmannschaft und trat auch bei der Europameisterschaft an.  Bei den Frauen 30 wurde sie Hessenmeisterin 2017 und 2018.  Im selben Jahr belegte sie den dritten Rang bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen 30.

Derzeit kämpft sie mit der ersten Frauen-Mannschaft des Marburger TC um den Klassenerhalt in der Hessenliga.

 

Thomas Schernbeck, Foto privat

 

 

Frauen weiter auf Aufstiegskurs - Heim-Niederlage für Männer 60

Martin Hauck-Trampe
Martin Hauck-Trampe

17.07. .2021

 

 

 

Die zweite Frauenmannschaft trat zwar dezimiert an,  sicherte sich aber dennoch den dritten Sieg. Ersatzgeschwächt reichte es auch für die Männer 60 nicht, den Münsteranern Paroli zu bieten. Erfreulich das Gruppenliga-Team der Männer, das von Sieg zu Sieg eilt.

 

Hessenliga Männer 60
TC  Marburg- TC Münster    3:6
Wie erwartet verloren die Herren 60 ohne Spitzenspieler Reiner Röder
die Partie gegen den ehemaligen Regionalligisten. Fast hätte das Doppel  Heinz.Palz/ Martin Hauck-Trampe (6:7, 6.3, 9:11) noch auf 4:5 verkürzen können. Leider blieben aber zwei Matchbälle ungenutzt. In den Einzeln hatten nur Palz mit 6:3,6:2 und Hardy Geppert mit 7:5, 5:7, 10:4 nach großem Kampf gepunktet, während  Rolf Grunert, Siggi.Sporer, Hauck-Trampe, und  Witich Rossmann jeweils in zwei Sätzen klar unterlegen waren. Grunert/Geppert sicherten Marburg mit 2:6, 7:6,10:7 noch einen Punkt, während Sporer/Rossmann und sowie Palz/Hauck-Trampe ohne Erfolg blieben. „Nun haben wir eine sechswöchige Spielpause. Wir hoffen, dass danach alle verletzten Spieler wieder einsatzfähig sind“, so Kapitän Grunert.

 

 

Gruppenliga Frauen
Marburger TC II – Sportwelt Rosbach 4:2
Trotz  des Ausfalls von Merit Wilke und Sandra Voss gelang der zweiten Frauen-Mannschaft noch ein ungefährdeter Sieg. Jenny Krieb (6:0, 6:0) und Leandra Schierl (6:0, 6:0) beendeten ihre Spiele im Schnelldurchgang, Veneta Beusch (6:2, 6:0) hatte auch keine Problem, ihr Spiel durchzuziehen. Merit Wilke gab wegen einer Erkrankung auf. Dadurch mussten die Marburgerinnen auch das zweite Doppel „abschenken“. Den vierten Punkt für die Gastgeber besorgten Beusch/Krieb mit 7:5 und 6:2. Der Aufstieg in die Verbandsliga bleibt das große Ziel der jungen Marburger Mannschaft, die mit 6:0-Punkten Platz eins belegt.

 

Gruppenliga Männer
Marburger TC – TCB Johannisau Fulda 4:2
„Eigentlich war unser Ziel die Klasse zu halten, jetzt wollen wir aber beim Aufstieg ein Wörtchen mitreden“, betonte Mannschaftsführer Niklas Wolf nach dem überzeugenden dritten Sieg in der laufenden Runde. Dennis Simon und Klaas Wumkes überzeugten durch verdiente Zweisatz-Erfolge. Tim Klement und Martin Gertler zogen jeweils im Match-Tiebreak äußerst knapp den Kürzeren. Klement/Simon sowie Gertler/Wumkes sorgten dann aber mit ihren Doppel-Erfolgen für den Gesamtsieg.

 

Gruppenliga Männer 40

Marburger TC II - TC Stadtallendorf  5:1

Das Spitzenspiel gewann der Stadtallendorfer Alessandro Toson mit zwei Mal 6:4 gegen Heiko Hampl.  Die Marburger Jörg Egbring und Reiner Schlösser kamen zu deutlichen Zweisatzerfolgen gegen Michael Baader und Holger Gast. Götz Lehnig profitierte vom verletzungsbedingten Ausfall des Stadtallendorfers Bertram Dörr beim Stand von 5:0 für Marburg. Egbring/Lehnig siegten im Doppel mit 6:4 und 7:5, das zweite Doppel ging wegen Dörrs Ausfall kampflos an die Marburger.

Thomas Schernbeck, Foto: Philip von Geyr,

 

Hessenliga wird internationaler -  Chancen für TC-Damenteam  schwer einzuschätzen

Jan Beusch
Jan Beusch

25.03.2021

 

2021 -  eine Saison mit vielen Unwägbarkeiten. Unklar ist noch, ob die Hessenliga der Damen wie vorgesehen am 17.Juli starten kann.  Ebenso wenig lässt sich einschätzen, welche Chancen das TC-Team in der Liga haben wird. Dafür gibt es mehrere Gründe.

 

Wegen Corona gab es in der vergangenen Saison keine Absteiger, sodass nun neun Mannschaften in Hessens höchster Spielklasse um Punkte kämpfen. Neu ist auch, dass beliebig viele EU-Ausländer spielen können. Das wiederum haben die finanzstärkeren großen Clubs wie Wiesbadener THC oder Eintracht Frankfurt weidlich ausgenutzt.  So sind die sechs ersten Ranglistenplätze beim Wiesbadener THC mit ausländischen Spielerinnen belegt. Ähnlich auch bei TEVC Kronberg, der sechs Ausländerinnen für die Top sieben engagiert hat.

 

Marburg hat insofern vermutlich nur eine Chance die Liga zu halten, wenn sie neben heimischen Kräften zumindest hin und wieder EU-Ausländerinnen einsetzt.  Mit der Italienerin Tatiana Pieri und der Serbin Elena Milovanovic werden in der kommenden Saison  zwei neue Gesichter den TC verstärken. „Allerdings werden sie je nach Bedarf für einzelne Spiele engagiert, weil ein Einsatz für alle Begegnungen für den TC nicht finanzierbar ist“, wie Teamchef Jan Beusch ausführt.   Beusch bedauert die Entwicklung.  Zum einen biete sich für den heimischen Nachwuchs immer weniger Platz in der Hessenliga, zum anderen seien die großen Clubs mit ihren Finanzmitteln besser in der Lage, für insgesamt acht Spiele starke Teams zusammen zu stellen.

 

Prognosen über das Abschneiden der Marburger Damen  will Beusch nicht abgeben, „aber ich hoffe doch, dass wir nicht absteigen“.

 

Apropos Abstieg:  Zwei Mannschaften müssen nach Auskunft von Klassenleiter Hans-Günter Trott am Saisonende den erlauchten Kreis der Hessenliga verlassen.  Wenn ein Verein aus der Hessenliga in die Regionalliga aufsteigt, könnte es auch nur einen Absteiger geben. Sollte es Marburg treffen, wären die Vereine aus der Rhein-Main-Region wieder unter sich. Marburg ist schon seit längerem der einzige Club aus Mittel- bzw. Nordhessen in der Hessenliga.

 

Für Beusch ist es aber mindestens ebenso wichtig, dass die 2.Damen-Mannschaft, die gerade erst in die Gruppenliga aufgestiegen ist,  vielleicht sogar den Durchmarsch in die Verbandsliga  schafft.   „Es wäre die ideale Liga für den Nachwuchs. Junge Talente aus der Region könne man nur halten, wenn sie sich sportlich weiterentwickeln könnten“.

Thomas Schernbeck/Foto: privat

 

Leandra Schierl will noch viel erreichen

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