Aktuelles 2018


 

Ohne Spaß geht’s nicht – Training im TC

 

 

Seit mittlerweile fast 15 Jahren leiten Veneta und Jan Beusch das Training für Kinder und Jugendliche im TC.  Über die Kreisgrenzen hinaus haben sie sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet.  Und der Zulauf ist enorm.

 

 

Bis zu 130 Kinder und Jugendliche werden am Teichwiesenweg regelmäßig betreut. Und Betreuen heißt viel mehr als nur bloßes Balltraining. „Für die Kinder sind wir auch Ansprechpartner für ihre Alltagsprobleme.  Wichtig ist  vor allem, dass sie gern herkommen, weil sie wissen, dass es Spaß macht und das Spielen sich nicht nur auf Tennis beschränkt“, betont Veneta Beusch.  Wenn es gut läuft, spielen die Kinder auch außerhalb des Trainings miteinander. 

 

Talentierten Nachwuchs gibt es genügend, allerdings sind es nur sehr wenige, die die Mühen des regelmäßigen, intensiven Trainings auf sich nehmen. „Das verwundert auch nicht. Schüler sind heute bis 15 Uhr, manchmal sogar bis 16 Uhr in der Schule eingebunden. Da ist die Bereitschaft zu regelmäßigem Training natürlich nicht mehr sehr groß“, gibt Jan Beusch zu bedenken. Seiner Meinung nach fehlt es an einer besseren Verzahnung von Schulsport und Vereinstraining.  Das Leistungslevel im Amateursportbereich hat nach Ansicht von Jan in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Wer leistungsorientiert Tennis betreiben will, müsse schon vier Mal pro Woche trainieren.  „Und das ist einfach schwierig zu managen“.

 

Ein weiterer Wermutstropfen für Trainer und Vereine ist die Tatsache, dass gute Spielerinnen und Spieler während der Pubertät manchmal völlig andere Interessen entwickeln und den Tennisschläger verstauben lassen. Das sind Entwicklungen, die bundesweit im Tennis wie auch in anderen Sportarten zu beobachten sind.

 

Nichtsdestotrotz können die Trainer sehr zufrieden mit ihrem Engagement sein. „Hier entstehen Freundschaften, viele spielen in Mannschaften, fühlen sich auf dem Vereinsgelände wohl und machen hier sogar ihre Hausaufgaben“, so die Trainerin. Genügend Erfolge gibt es auch aktuell vorzuweisen: Die U14-Juniorinnen belegten bei den Hessenmeisterschaften den dritten Rang. Immer wieder werden auch Talente in die Hessenliga-Mannschaft der Damen eingebunden. Merit Wilke schaffte den Sprung im letzten Jahr, Leandra Schierl dürfte auch bald zum Team gehören.

 

 

Eltern und Kinder wissen das Sportangebot als Ausgleich zum Schulstress zu schätzen.  Kaum ein Verein in Mittelhessen betreut eine solch hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen.  Der Verein hofft natürlich, dass möglichst viele Kinder und vielleicht auch ihre Eltern sich an den Club gebunden fühlen.  Der Breitensport spielt für den Verein eine immer größere Rolle. 
Thomas Schernbeck

 

Herren 60 verpassen Aufstieg in die Verbandsliga

Gruppenliga Männer 60: RW Lauterbach – Marburger TC 6:3

27.08.2018

 

Ihre Aufstiegshoffnungen mussten die Marburger gegen einen starken Gastgeber schnell begraben. Gegen die beiden Ü50-Hessenliga Spieler hatten Rolf Grunert (0:6, 0:6) und Siegfried Spohrer (1:6,0:6) keine Chance. Giuseppe Carpinelli (6:2, 6:3) und der starke Norbert Meier (6:0, 6:2) schafften aber den Ausgleich. Wolfgang Trümner verlor nach guter Leistung im Tie-Break mit 3:6, 6:2, 5:10. Der Knackpunkt war allerdings die Niederlage von Witich Rossmann, der schon 6:4 und 5:2 führte, aber dennoch das Match mit 5:7 im zweiten Satz und 7:10 im Match-Tiebreak verlor. Die Lauterbacher gewannen sicher Doppel eins gegen Grunert/Meier mit 6:3 und 6:2, während Marburg noch durch Trümner/Rossmann 7:6, 6:7, 10:4 verkürzen konnte. Spohrer/Jäckel verloren aber 6:4, 4:6 und 7:10. Vier Endergebnisse nach Tiebreak verdeutlichen, dass das Finale härter umkämpft war als es das Ergebnis ausdrückt.



 

Verbandsliga Frauen 30
TC Ebersburg : Marburger TC 6:0
Mit einer deutlichen Niederlage beendeten die TC-Frauen die Saison gegen den Tabellenersten. Verletzungsbedingt mussten Elisabeth Coester-Schmücker und Claudia Goecke ihre beiden Einzel schon während der ersten Sätze aufgeben, womit auch ein weiterer Doppelsieg direkt kampflos an die Gegnerinnen ging. Swantje Lingenberg konnte ihre Kontrahentin ebenfalls nicht bezwingen und auch Kriszti Prisender, die der Favoritin Jitke Gutjahr überraschend viel Widerstand leistete, musste sich letztendlich mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Das letzte verbleibende Doppel ließen sich die Ebersburgerinnen ebenfalls nicht nehmen und verteidigten damit erfolgreich ihren ersten Tabellenplatz.Für Marburg  kam die Niederlage aufgrund der vielen Ausfälle nicht überraschend. "Wir freuen uns, unser Saisonziel erreicht zu haben", so Mannschaftsführerin Elisabeth Coester-Schmücker.

 

Gruppenliga Frauen 50
Marburger TC – Bischofsheimer TV 2:4

Ohne glücklichen Abschluss blieben die TC-Frauen  im letzten Medenspiel der Saison. Während Inge Kölb relativ sicher ihr Einzel gewinnen konnte, verlor Renate Schneider nach knapp abgegebenem ersten Satz auch den zweiten.  Auf den Positionen drei und vier musste der Champions-Tie-Break den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Ohne das letzte Quentchen Glück verloren aber sowohl Stefanie von Bethmann als auch Hella Günther ganz knapp ihre Tie-Breaks, und damit hieß die Bilanz nach den Einzeln leider 1: 3 aus Marburger Sicht. In den Doppeln gelang nur Kölb/Schild-Neitzert ein Sieg, während von Bethmann/Günther verloren, so dass am Ende eine 2:4-Niederlage für die Marburgerinnen zu Buche stand. Trotz dieser Niederlage belegen die Marburgerinnen in der Abschlusstabelle einen Mittelplatz.

 

Thomas Schernbeck

  ________________________________________________________________________________________________________

Herren 60 auf dem Sprung in die Verbandsliga 

 24.08.2018

Die Herren 60 kämpfen um den Aufstieg in die Verbandsliga, für die 50er-Herren ist der Zug Verbandsliga leider schon vor dem letzten Spieltag abgefahren.

 

Gruppenliga Männer 60
RW Lauterbach – Marburger TC
Das Saisonfinale ist zugleich das Endspiel um den Aufstieg. Am Samstag (9:00 Uhr) trifft der Tabellenführer aus Marburg auf die punktgleichen Lauterbacher.   „Leider fehlt uns mit Martin Hauck-Trampe (Urlaub) ein sehr wichtiger Spieler“, bedauert Kapitän Rolf Grunert.  Alle übrigen Spieler sind aber an Bord und mit fünf Siegen im Gepäck wollen die Marburger die Aufgabe mit großem Selbstbewusstsein angehen.

 

Gruppenliga Frauen
Marburger TC II – Svh Kassel
Nach den deutlichen Niederlagen in den letzten drei Begegnungen besteht wohl nur noch ein Fünkchen Hoffnung, dass sich die Marburger von einem Abstiegsplatz befreien können. Am Sonntag (9:00 Uhr) wollen die Spielerinnen um Pia Severin dennoch versuchen, ein versöhnliches Ende der Medenrunde zu finden.  Ungewiss ist jedoch, welche Spielerinnen aufschlagen werden. Einige der jungen Spielerinnen sind wegen der Semesterferien nicht in Marburg.

 

 

Verbandsliga Frauen 30
TC Ebersburg - Marburger TC
„Wir waren froh, dass wir nicht zu den drei Absteigern gehören, nun sind wir aber punktgleich mit Tabellenführer Ebersburg“, wundert sich Claudia Goecke.  Sie hält es aber für eher unwahrscheinlich, dass die Marburgerinnen erfolgreich aus Osthessen (Sonntag, 9:00 Uhr) zurückkehren. Elli Coester-Schmücker ist leicht angeschlagen, wird aber wohl spielen. Veneta Beusch steht diesmal nicht zur Verfügung. „Unser Kader ist einfach zu klein“, bedauert Goecke.    

 

 

Gruppenliga Frauen 50
Marburger TC – Bischofsheimer TV
Nach der Pflicht nun die Kür. Marburg hat sich mit einem ausgeglichenen Punktekonto einen Platz im Mittelfeld gesichert. Im Heimspiel am Samstag (9:00 Uhr) gegen den Tabellenletzten Bischofsheimer TV können die Marburger ganz ohne Druck aufspielen. Man kann auch sicher davon ausgehen, dass Inge Kölb und Steffi von Bethmann alles daran setzen werden, ihre positive persönliche Einzel-Bilanz weiter aufzubessern.

 

 

Verbandsliga Männer 50
Marburger TC – TC Niddapark
Für die Männer des TC ist der Zug schon abgefahren. Mit 2:10 Punkten können sie den rettenden drittletzten Platz nicht mehr erreichen. Zudem erwarten sie am Samstag (14:00 Uhr) den Tabellenführer am Teichwiesenweg. Wenn man es positiv sehen will, kann die Mannschaft um Michael Haboeck nun unbeschwert aufspielen.  

Thomas Schernbeck